Donnerstag, 29. März 2018

1 Woche zuckerfrei - mein Fazit

 
Erst war ich skeptisch, dann wütend und spätestens nach 3 Tagen restlos motiviert. Lest selbst, warum ich momentan auf Zucker verzichte, wie ich das angegangen bin und welches Fazit ich nach einer Woche zuckerfrei ziehen kann.


Warum ich auf Zucker verzichte

Ich las den Bestseller "Für immer zuckerfrei" von Anastasia Zampounidis und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie seit 12 Jahren zuckerfrei durchs Leben kommt. Mein Mann und ich trafen sie ein paar Wochen später bei ihrer Buchlesung. Ich fragte sie nach einem Zusammenhang von Zucker und Migräne und sie antwortete: "Zucker nährt den Schmerz". Ich leide unter Migräne, die sich oft über mehrere Tage hinzieht und mich arbeitsunfähig macht. Zusammen mit den vielen Infekten der letzten Momente war und ist die Minderung meiner Migräne die größte Motivation. Und ja - ich hoffe natürlich, weiter an Gewicht zu verlieren, denn meine Abnahme stockte.

 
 
Warum ich wütend wurde

Ich wollte eigentlich nur den Zucker reduzieren (alles andere erschien mir utopisch) und war guter Dinge. Schließlich naschte ich wenig (v.a. aber, wenn ich Migräne hatte oder übermüdet war), trank keine Softgetränke oder Säfte, brauchte keinen Latte, keine Puddings oder süße Joghurts und keinen Alkohol. Das sollte also nicht das Thema sein - oder doch? Als ich genau hinschaute, fand ich Zucker im Toast, im Senf, im Tiefkühlspinat, in der Brühe, in Salzstangen und vielen anderen Sachen, in die es meiner Meinung nach nicht gehört. Und nicht immer stand Zucker drauf, auch wenn es eigentlich Zucker war. Es gab viele Namen, manchmal gleich verschiedene in der Zutatenliste. Wie ich später erfuhr, ist das ein mieser Trick, den Zucker weiter nach hinten in der Liste zu schieben, da ja bekanntlich die Zutaten vorn stehen, die am meisten im Produkt enthalten sind.  Und als ich mich auf die Suche nach zuckerfreien Alternativen machte und tatsächlich welche fand, wurde ich wütend. Denn mir schmeckte auch der zuckerfreie Senf. Den Kindern schmeckte die zuckerfreie Salzstangenvariante, die gleich neben der gezuckerten lag, sogar besser. Ja, man könnte sagen, ach herrje, diese kleinen Mengen. Aber hey, wenn es auch ohne geht! ICH hatte und habe keine Lust auf  Lebensmittel, die einfach mit Zucker gestreckt werden, weil es billiger ist. Wie Anastasia und auch andere Autorenkolleginnen wie Hannah Frey oder Sarah Wilson wollte ich selbst entscheiden, wannich Zucker konsumiere und wann nicht! Ich sagte also dem versteckten Zucker dem Kampf an und verzichte auch komplett auf Zuckerersatzstoffe. Und Zucker hat viele Namen, z.B. Dextrose, Saccharose, Maltodextrin, Gerstenmalz, Karamellsirup, Süßmolkenpulver, Raffinose und etliche mehr.

Was ich dabei entdeckte

Schnell machte ich eine Entdeckung: bei den Lebensmitteln, in denen Zucker enthalten war, war auch die Zutatenliste ellenlang. Weil ich nur zuckerfreie Sachen kaue, sortiere ich ganz automatisch auch Konservierungsstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker mit aus. Finde ich nicht gleich eine Alternative, muss ich selbst ran. Ich begann, Kräuterquark selbst anzurühren und Brot selbst zu backen. Dabei tauschte ich unser 
Weizenmehl bei der Gelegenheit auch gleich gegen Dinkelmehl, Buchweizenmehl und Kokosmehl aus. Manchmal hatte ich einen regelrechten Blähbauch, nachdem ich Brötchen gegessen hatte. Bei meinen nun gar nicht mehr!
Es gibt allerdings viele Bäckereien, die Brot ohne Zucker haben (und Hefe geht auch ohne Zucker auf!) und bereitwillig Auskunft geben. Richtig kompliziert wurde es bei Wurst für den Rest der Familie. Nicht mal an den Frischetheken zweier großer Supermärkte wurde ich fündig. Mehr als skeptisch wurde ich über den Tresen beäugt, als ich danach fragte und mit großem Erstaunen schüttelten die Verkäufer nach dem Nachschauem mit dem Kopf, da in sämltichen von mir angefragten Wurstsorten Dextrose enthalten war. War ich etwa die Erste, die die Frage nach dem Zucker stellte? 


Was ich esse

Als ich erste Fotos meiner zuckerfreien Reise auf Instagram postete, fragte sich der Mann meiner Kollegin, was ich "überhaupt noch essen kann". Da musste ich tatsächlich laut lachen. Dabei war seine Frage völlig berechtigt. Eins kann ich ihm und Euch versichern:  viel vielfltiger und frischer als vorher! Die Idee war ja nicht, einfach Sachen wegzulassen oder gar weniger zu essen (wer hungert, nimmt nicht ab oder nur kurzfristig und hat hinterher den Jojo-Effekt!), sondern diese bewusst gegen andere Lebensmittel auszutauschen. Ich bewegte mich aus meiner Marmeladen-Toast-Komfortzone heraus und entdeckte neue kulinarische Welten. Ich mischte wie in der Hexenküche mein Porridge mit Hafermilch, Amaranth und Leinöl, probierte verschiedene Avocados, buk Blumenkohltaler, aß Mangold aus Mutter´s Garten, Quinoa, Sesam-Butter, exotische Früchte und würzte plötzlich mit Kurkuma. Ihr müsst wissen: ich war immer mehr so der Typ Pizza Hawaii. Mein Mann aß nie dasselbe im Restaurant, während ich lieber bei dem blieb, was ich kannte. In den 2 Jahren mit "Schlank im Schlaf" (SiS) hatte ich schon Auberginen-Pizza, Blumenkohl-Pizza und selbst Thunfisch-Pizza ausprobiert. Und nun bin ich noch mutiger als je zuvor und überrasche mich mit meinen 37 Jahren plötzlich selbst mit einer lange nicht dagewesenen Energie! 

Mein Frühstück
Mein süßes Frühstück ersetzte ich durch Porridge bestehend aus Haferflocken, Dinkelflocken, Leinsamen, Amaranth und Beeren mit Hafermilch und einem Schluck Leinöl. Die Flocken aufzukochen dauert inklusive Dekorieren (das Auge isst mit) nicht länger als das Schmieren meines Toastes. Oder ich bereite schon abends einen Overnight-Oat vor, den ich morgens nur noch aus dem Kühlschrank nehme. Und soll ich Euch etwas sagen? Meine Familie isst weiterhin die Bäckerbrötchen, und ich bin glücklich mit meinem warmen Porridge oder dem selbst gebackenen Dinkelbrot am Morgen. Wenn man wie ich 3 Mahlzeiten am Tag isst und das erste aus sovielen Körnern, Saaten, gutem Öl und etwas Obst besteht, ist man nicht nur angenehm satt, sondern auch sehr zufrieden. 




Mein Mittagessen 

Mittags esse ich gern das selbst gebackene Dinkelbrot mit Käse, Quark, Avocado, Spiegelei oder Sesambutter oder backe Dinkelpfannkuchen, die ich mit Lachs, Kräuterquark und Rucola esse. Statt Apfelmus essen meine Kinder dazu Apfelmark, das im Gegensatz zum Mus keinen Zucker enthält. So essen selbst meine Kinder ab und an zuckerfrei. Ich baue wesentlich mehr Gemüse in mein Mittag ein, gern auch einfach nur ein dickes Stück Gurke oder Kohlrabi dazu. 
Habt Ihr schonmal Süßkartoffelchips gegessen? Einfach eine Süßkartoffel mit einem Sparschäler schälen und die hauchdünnen Chips mit ein bisschen Öl und Salz vermengen. Dann ab in den Ofen für etwa 20 Minuten. Zwischendurch kurz die feuchte Luft entweichen lassen und immer genau schauen, dass sie nicht verbrennen. Lecker!



Mein Abendessen  
Abends esse ich schon seit 2 Jahren kohlenhydratefrei und kombiniere weiterhin viel Eiweiß mit guten Fetten: Fisch, Fleisch, Eier in allen Varianten, Gemüse, Feta, Gouda, Feta, körnigen Frischkäse... Mir fällt auf, dass ich weniger Fleisch esse als vor der zuckerfreien Zeit. Das liegt vor allem an den vielen Rezepten, die ich plötzlich finde. Noch nie zuvor habe ich soviele Bücher gewälzt: Goodbye Zucker, Die 40-Tage-Challenge, Bücher übers Brotbacken, Mealprep... man kann mich einfach im Buchladen absetzen und ein paar Stunden wieder abholen...



Nur das "Zuckerfrei backen"-Buch von Hannah Frey habe ich vorerst weit nach unten in den Stapel gepackt. Ich hatte noch in der ersten Woche kleine MiniGugl gebacken nur aus Banane, Kakao und Eiern nach einem Rezept von Pinterest. Sie waren ehrlich gesagt (noch?) nicht sehr schmackhaft und dennoch fühlte ich mich durch den Kakao getriggert und aß mehr davon als ich wollte. Zum Glück waren sie klein und ich hatte nur wenige gemacht. Fürs Backen fühle ich mich noch nicht bereit, denn Kuchen ist meine Schwäche. Eis übrigens auch. Bis es draußen warm wird, muss ich mich auch dafür nach Alternativen umsehen.

Was kann ich nach einer Woche zuckerfrei (in Kombination mit Schlank im Schlaf) berichten?

- Ich hatte in der ersten Woche keine Kopfschmerzen und keine Migräne (und ja, ich feiere jede Woche ohne!)
- Ich habe genau 2 Kilo abgenommen!  (Das ist natürlich sehr viel, aber auch eine riesige Motivation zu wissen, dass der Körper sich doch trennen kann.)  
- Ich fühle mich fitter und habe wieder mit Sport begonnen.
- Ich esse deutlich mehr Gemüse, mehr Körner und Samen, mehr gesunde Fette, weniger Obst (Fructose!) und weniger Fleisch.
- Ich koche mehr und brauche unsere Lebensmittel besser auf. 
- Ich bin besser drauf und erwische mich immer öfter dabei, wie ich vor mich hin singe (Gut - könnte auch an den vorherigen Punkten liegen.)
- Ich habe keinen Heißhunger und bis auf die MiniGugl-Geschichte weiter oben keine Gelüste. Am Burgerladen vorbei gehen, die Kinder neben mir Schoki futtern sehen, die Mutzen beim Ostermarkt riechen. Tatsächlich kein Problem. Es scheint, als wäre ich kein krasser Zuckerjunkie gewesen.   

- Ich lerne viele neue Gerichte/Getreidesorten/Gewürze/ kennen, die meinen Speiseplan ungemein bereichern. Es kann also bei weitem nicht von VERZICHT die Rede sein, weil ich soviel GEWONNEN habe.  
- Ich habe ein ganz anderes Bewusstsein entwickelt für das, was ich esse. Ich achte nicht mehr nur auf das, was ich nicht esse, sondern besonders auf das, was ich esse! Ich esse mit mehr Genuss, weil ich weiß, wie gut mir das tut, was ich esse.



Woran musste/muss ich mich erst gewöhnen?
- Ich brauche deutlich länger beim Einkaufen (Zutatenlisten studieren) und finde nicht mehr alles in 2 Läden.
-  Ich verbringe mehr Zeit in der Küche beim Kochen und Backen (und Abwaschen), das aber gern.
- Ich habe einiges Geld gelassen für mehr Bio-Produkte, gute Öle, für eine Grundausstattung an Körnern und Saaten. Vermutlich gleich sich das aber nach ein paar Wochen aus, da ich dafür nichts mehr unterwegs kaufe/ bestelle/ in eine Kantine gehe, kaum etwas wegschmeiße/ auf Vorrat einkaufe, wenn es günstig ist und einfriere etc.). 
- Ich bin noch unsicher, wie es ist, wenn ich weggehen will oder auf Familienfeiern bin. Beim ersten Mädelsabend habe ich sicherheitshalber vorher gegessen, weil ich nicht sicher war, was es geben wird. Aber die Mädels hatten vollstes Verständnis. Mal sehen, wie es zu Ostern bei den Omas wird...


Für gerade mal 7 Tage hat sich ganz schön viel verändert nur durch den Zuckerverzicht. Ich mache also weiter. Ich habe meine Ernährung - weiter nach Schlank im Schlaf und zusätzlich zuckerfrei - mehr in der Hand als je zuvor und es fühlt sich verdammt gut an! Auf Instagram poste ich fast jeden Tag Fotos von meinem Essen. Wer Inspirationen sucht, findet dort Fotos von meinen Mahlzeiten, von meinen Einkäufen und von meinen Rezepten, die ich empfehlen kann.

In der nächsten Woche erzähle ich Dir, wie meine Familie auf meinen Zuckerverzicht reagiert. Nun bin ich aber auf Eure Erfahrungen gespannt! Hast Du schonmal Zucker weggelassen oder reduziert? Wenn ja, wie ist es Dir ergangen? Und wenn Du überlegst, es zu tun: was lässt Dich zögern?


Kram, Eure Liv Äpplegrön

Donnerstag, 21. Dezember 2017

DIY Vintagekleid - wie ich ein Schnittmuster gehackt habe



Erst der Stoff, dann die Idee... 
Kennt Ihr das? Ihr verliebt Euch in einen Stoff (manchmal auch auf den zweiten Blick) und überlegt erst dann, welcher Schnitt passen könnte. Bei mir war es der Nähmaschinenstoff "Sew in love" von Lillestoff (Design: Nähwahna), der so schön retro daher kommt und ein besonderes Projekt werden sollte! 


Und da ich vor einiger Zeit einen Kleiderschnitt gefunden habe, der sich meinen Kurven gut anpasst, habe ich beim Grundschnitt nicht viel riskiert. Genäht habe ich eine Frau Fannie von Schnittreif, weil ich wusste, dass das Kleid einfach gut sitzt (v.a. auch im Brustbereich und das ganz ohne Abnäher) und ich Taschen einfach sehr gerne mag. Der besondere Charme des Stöffchens liegt eindeutig in den alten Nähmaschinchen im Retrolook. 

Wie ich das Kleid gehackt habe...
Als erstes habe ich das Schnittmuster so angepasst, dass ich die Ärmeln raffen konnte. Ich mag solche Details wie gepuffte Ärmelchen sehr gern, die nicht sehr aufwändig sind und trotzdem was hermachen. Dafür stelle ich einfach die Fadenspannung auf 0 und meinen längsten Geradstich ein. Schon kann ich loskräuseln und die Ärmel so zurechtlegen, dass sie genau in die Armkugeln passen. Dann einfach fff: feststecken, festnähen und freuen.

Der Bubikragen
Und habt Ihr auch etliche DIY Ideen und Tricks auf Pinterest-Boards, die Ihr schon immer mal ausprobieren wolltet? Ich hatte schon länger ein Tutorial von Christinablog gepinnt: eine Anleitung für einen Bubikragen! Ich war einfach mal mutig und habe mich für einen roten Kragen entschieden passend zu den roten Herzen auf meinem Schätzchen. Und ich finde, der Kragen passt ganz hervorragend und war dank des Tutorials gut umzusetzen. 
Das Saumbündchen habe ich ebenfalls aus rotem Jersey extra breit zugeschnitten und ... hihi ... passend dazu meine Nägel und Lippen rot in Szene gesetzt.  




Fimo-Knöpfe für die Liebe zum Detail
Wie Ihr wisst, hat mich schon seit längerem die Fimo-Liebe gepackt. Ich wollte für mein Kleid ein paar besondere Knöpfe modellieren. Für den Bubikragen habe ich mittig eine Nähmaschine ausprobiert und dann war ich plötzlich im Flow - also entstanden noch viele weitere Knöpfe passend zum Nähen. Knöpfe kann man schließlich nie genug haben, oder?


Wie schon meine Mutter früh bemerkte, bin ich eine kleine Schmuckelster und habe mir noch kleine Ohrstecker aus rotem Fimo modelliert. Einen der besonderen Knöpfe mit einer Schneiderschere habe ich auf ein altes Haarband genäht. Eine Garnrolle und ein Labelchen habe ich in Szene gesetzt, indem ich die normalen Ärmelchen einfach gerafft und dann oben drauf die Fimoknöpfchen angenäht habe. 

 
Ich habe übrigens noch den gleichen schönen Lillestoff (der Stoff ist wunderbar weich) in schwarz und überlege schon, wie er zu besonderen Ehren kommt. Aber erstmal schicke ich meinen Blogpost zu RUMS und wünsche Euch ein wunderschönes Weihnachtsfest. Wir gehen hier alles ruhig an und genießen die gemeinsame Zeit ab heute mit Beginn der Weihnachtsferien hier in M-V. 
 Kram, Eure Liv Äpplegrön

Mittwoch, 23. August 2017

Kaktusliebe mit pink


Hej Ihr Lieben,


 Nachdem ich am liebsten Kleider für mich nähe, habe ich mich mal wieder an ein Shirt gewagt. Ich hatte erst den Stoff - die süßen Kakteen von Alles für Selbermacher - und dann die Idee für den Schnitt. Es sollte ein Oberteil werden. Ich wählte das einfache Shirt aus dem Buch von Julia alias lillesol&pelle "Jersey nähen - easy basics" in Gr. 44 und schritt zur Tat. 




Sonntag, 23. Juli 2017

*Verlosung* Maxirock Windhauch



*Verlosung* Ihr Lieben, ich durfte einen wahnsinnig schönen Maxirock mit dem Namen "Windhauch" probenähen. Ich musste nicht lange überlegen, welchen Stoff ich dafür nehme, als mir dieser bunte "Little Darling" in die Hände fiel aus ganz dünner Webware mit diesem tollen Muster im Folklore-Stil.   

Samstag, 15. Juli 2017

Eine Angler-Tüte zum Schulanfang


Dieses Jahr darf ich drei Schultüten nähen. Ich liebe es wirklich, weil es in meinen Augen etwas ganz Besonderes ist, die Wünsche der Kids zu erfüllen. Der Sohn meiner Kollegin angelt sehr gern. So einen Ranzen gab es leider nicht zu kaufen, darum der Herzenswunsch nach einer Zuckertüte mit dem Thema. Bis auf diese riesigen Haizuckertüten brachte mich auch Google nicht weiter. Also stand ich gefühlte Ewigkeiten vor meinen Regalen und durchforstete das Netz. 

 

Und als ich das Stöffchen von Riley Blake mit den naturgetreuen Fischen sah, nahm alles ganz schnell Gestalt an. 

Sonntag, 9. Juli 2017

Eine Kaktus-Milly für Mama


Ihr Lieben, heute an diesem schönen sonnigen Sonntag feiert meine Mama ihren Geburtstag. Neben einem Geburtstagskuchen gibt es dieses Jahr wie so gut wie jedes Jahr etwas Genähtes. Denn sie benutzt die Sachen immer gern, die ich nähe. So macht das Verschenken gleich doppelt Freude.Ihr müsst wissen, meine Mama liebt Kakteen und hat so einige Fensterbretter voll, seit ich denken kann. Relativ spontan kam mir plötzlich der Gedanke, ich könne nach einem Kaktusstoff aushalten. Zum Glück sind Kakteen richtig gefragt in dieser Saison, so dass ich im ersten Stoffladen dieses schöne Exemplar ergattern konnte. Dazu noch aus Canvas - perfekt für eine Tasche! 


Ich habe die Wendetasche Milly von Pattydoo genäht. Mit den Nähvideos von Ina macht das immer richtig Spaß finde ich. Etwas gezittert hatte, weil ich kurzerhand vorn eine dicke Tasche drauf genäht hatte und dann erst merkte, dass die ganze Tasche durch einen Henkel gewendet wird. Aber puh, das ging leichter als gedacht. 

Mittwoch, 5. April 2017

RUMS: eine Zoé für mich


Hej Ihr Lieben, ich möchte Euch heute eins der beiden Kleider zeigen, die ich beim Nähtreffen im März genäht habe. Die liebe Antje von Venividisui (Instagram) und meine Tochter haben ein paar Fotos von mir gemacht.


Genäht habe ich zweimal eine Zoé. Ich liebe den Schnitt von rosap und Lillestoff einfach, weil er meine Taille betont und der Rest durch den Tellerrock kaschiert wird. Den Stoff fand ich schon immer wunderschön und habe ich gezielt für ein Kleid gekauft. Er stammt aus der Reihe "Happy" von Susanne alias Hamburger Liebe und heißt "After Rain". Es gibt ihn noch als Webware, vielleicht nähe ich mir irgendwann eine Tasche da raus.  




Donnerstag, 30. März 2017

Einhorn-Regenbogen-Poncho

Hej Ihr Lieben, 

als ich meine Tochter vor ein paar Wochen fragte, was sie sich neben ihrem Geburtstagsoutfit noch Genähtes von mir wünscht, war die Antwort ganz klar: ein Poncho! Ich hatte mir selbst im Herbst einen gekauft. Und da lag sie mir schon damit in den Ohren... und hatte es nicht vergessen ;-) 


So hab ich mich auf die Suche begeben nach einem passenden Schnittmuster und wurde bei meiner lieben Bea von KlaraRabella (ehemals nEmadA) fündig: es wurde eine "Ponchipessa"

Donnerstag, 23. März 2017

RUMS - ein neues Bio-Shirt für mich


Ihr Lieben, nach meinem Post von gestern bin ich heute schon wieder da! So ein Nähtreffen wie am letzten Wochenende beflügelt ganz schön. Tausend neue Ideen habe ich im Kopf. Eine habe ich direkt umgesetzt. Aus dem schönen Bio-Jersey-Stoff von Birch (100% Bauwolle, GOTS zertifiert) in jade habe ich mir ein Shirt genäht. Den gibt es auch als Bio-Canvas, finde ich sehr interessant für Taschen!


Nicht irgendein Shirt, sondern Frau Karla von Schnittreif, die auf unseren Nähtreffen schon länger sehr beliebt ist. Darum kaufte ich mir das Schnittmuster auch und legte los.  Ich mag diese überschnittenen Ärmel und entschied mich erstmal für die 3/4-Ärmellänge.

Mittwoch, 22. März 2017

Babyboom...


Momentan werden um uns herum ganz viele Babys geboren, vor allem zweite und dritte Kinder von Freunden. Deshalb entstehen hier gerade winzig kleine Dinge. Da ich noch nicht so lange nähe, dass ich meinen Kindern selbst Babysachen fertigen konnte, ist das noch etwas Neuland für mich. 



Der kleine Bub von Freunden kam fast 4 Wochen zu früh und hatte mit 48cm und 32cm Kopfumfang GENAU die Maße der Lieblingsbabypuppe meiner Tochter. Das war natürlich perfekt! 
Die Puppe hat sogar etwas Bauch, während der kleine A. erst noch kräftig zulegen muss. Er ist so winzig zart der Kleine, aber die Sachen passen ihm genau. In Größe 48 hatten die Eltern natürlich gar nichts da.

Donnerstag, 16. März 2017

Frau Fannie an Frau Äpplegrön :-)


Hej Ihr Lieben, 

bevor ab morgen das nächste Nähtwochenende #ntgoesostsee steigt, möchte ich Euch noch schnell zeigen, was ich beim letzten Treffen im November genäht habe. 


Ich habe einen neuen Schnitt ausprobiert, der mir sehr gefällt: Frau Fannie von Schnittreif. Allerdings habe ich statt Sweat Jersey genommen und zwar den wunderschönen Hilco-Stoff "Cover me" aus der Eden-Reihe von Hamburger Liebe kombiniert mit einem Stoffmarktschnäppchen in senf. Eine Cover habe ich leider nicht, aber Katrin von @warnaehmuende, die ich nutzen durfte. Sind die Säume nicht megaschön? Herzlichen Dank, liebe Katrin!

Sonntag, 5. Februar 2017

Ein Wintermantel aus Softshell


 Hej Ihr Lieben, 

irgendwie haben sich hier einige Blogposts angestaut. Ich werde versuchen, so nach und nach alles abzuarbeiten, denn die Fotos sind alle im Kasten. Wär doch schade drum. Momentan bin ich sehr aktiv bei Instagram, dabei liegt mir der Blog sehr am Herzen. Ist er für mich doch auch ein Tagebuch, in dem ich gern blättere. Und ich hoffe, den Ein oder Anderen erreichen meine Blogposts hier noch, auch wenn sich soviel hin zu Facebook und Instagram verschoben hat.
Stellt Euch vor, eine Journalistin ist so zufällig über meinen Blog und mein Quietbook gestolpert und hat mich für ein regionales Magazin interviewt. Das war ganz schön aufregend! 

Aber eins nach dem anderen, jetzt ist erstmal der Softshellmantel dran, den meine Tochter schon ein paar Wochen tag ein und aus trägt und heiß und innig liebt <3 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Mein Poshyglück

Ihr Lieben, 

die liebe Ina von immermalwasneues startet eine neue Linkparty mit dem Titel "Poshyglück". Der Titel ist Programm, so dass sich die Party natürlich rund um die kleinen süßen Stickrahmen von Snaply dreht, die bestickt, aber auch geplottet und anderweitig verziert werden können. 

Ich zeige Euch gern meine liebsten Posyhs auf einen Blick und verlinke sie dann bei Ina´s neuer Linkparty. 


Mein allererstes Poshy war mein eigenes Logo, das ich einfach spontan gestickt habe, als ich vorab die allerersten Poshys bekam.


Gestickt wird in einem anderen Stickrahmen, ausschneiden...

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Mein neues Kleid mit 10 Kilo weniger...



Ihr Lieben, 

wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen, dass ich im Februar meine Ernährung umgestellt habe und mich seitdem mehr bewege, um fitter zu sein und in Form zu kommen. Im Frühjahr nahm ich mir vor, erst wieder für mich zu nähen, wenn ich die ersten 10 Kilo geknackt habe. Als Freunde von uns verkündeten, im Herbst zu heiraten, und im Mai auch noch die Einladung von Snaply zu einem besonderen Bloggertreffen, stieg meine Motivation enorm an.Ich werde Euch demnächst berichten, wie alles mit einem Schrittzähler begann, was es mit "Schlank im Schlaf" auf sich hat und welche Rolle andere Nähweiber spielen, die sich ebenso fit halten...



Aber jetzt habe ich erstmal ein paar Bilder für Euch mitgebracht, die die liebe Antje von @venividisui von mir gemacht hat. Herzlichen Dank für die vielen tollen Bilder, bei denen die Auswahl nicht leicht fiel.

Dienstag, 20. September 2016

Kreativbloggerwichteln bei LunaJu


Hej Ihr Lieben,  ach, war das wieder herrlich das Kreativbloggerwichteln...  eigentlich lief es wie immer. Los ging es mit dem Zittern um einen Platz (den vorletzten habe ich ergattert - juhu!!!) der 50 freien Plätze bei LunaJu. Als der Wichtelfragebogen verschickt war, erhielt ich schon nach kurzem meinen Wichtel. Ich kannte den Blog Sternenhauch von Manuela gar nicht und stalkte erstmal ein bisschen. 

 
 Und dann, ja dann, kam lange nichts... Wie immer. Kurz vor Absendedatum wurden die vielen Ideen in meinem Kopf dann etwas ausgereifter, und ich hatte einen Plan und orientierte mich an den Lieblingsfarben türkis und pastell. Als diese Entscheidung getroffen war, lief es von ganz allein. Ich nähte und werkelte einfach das, was ich am besten kann. Es sollte meinem Wichtelkind doch eine besondere Freude bereitet werden. 

 
Entschieden habe ich mich für ein Cliptäschchen nach dem Schnitt von Pattydoo mit ein paar besonderen Details. Die Bügel kaufe ich immer bei Snaply. Ein kleines Schleifchen, ein süßer Blatt-Anhänger, ein hübsches Webband, dazu einen passenden Schlüsselanhänger. Innen habe ich Sterne vernäht - passend zum Blognamen :-) Ich bin nicht sicher, ob mein Wichtelkind Ohrringe trägt, hoffe es aber einfach. Dafür habe ich extra Holzknopfohrringe gefertigt. 

Donnerstag, 25. August 2016

Schnipp Schnapp - Schmuck aus Pappe


Ihr Lieben, heute stoppt die Blogtour meiner Bloggerkollegin Anita Scheiner alias Frau Scheiner bei mir. Wir durften gemeinsam mit 10 auserwählten Bloggerinnen in ihrem neuen Buch "Schnipp Schnapp - wir basteln mit Klorollen, Kartons & Co" stöbern, das viele Bastelideen für Kinder ab 4 Jahren enthält.


Ausgesucht haben wir uns eine Kette, die mit wenigen Materialien gefertigt werden kann. Wir brauchten lediglich Pappe, etwas Rundes als Schablone, einen Bleistift, Wolle eine Schere sowie Nadel und Faden.

Montag, 27. Juni 2016

Katy auf dem Rad


Ihr Lieben, momentan stehen die Maschinen still, weil es einfach zu heiß fürs Nähen unterm Dach ist. Aber ich habe Euch noch nicht alles gezeigt und fang doch direkt mal wieder an, denn für eine Sommerpause ist es hier noch zu früh. Für den Sommer hat sich meine Tochter einen locker-leichten Rock gewünscht. Ich wollte gern einen eher neutraleren Rock nähen, damit er zu möglichst vielen bunten Oberteilen passt. Schwarz-weiße Ringel sind so wunderbar universell einsetzbar. 

Donnerstag, 28. April 2016

Die Poshys sind da!


Ihr Lieben, es war ruhig hier, aber nur scheinbar... Ich habe da nämlich heimlich hinter den Kulissen ganz eng mit Snaply zusammen gearbeitet. Ich wollte schon lange sticken mit der Hand und hatte schon vor langem in den Weiten des Internets gesehen, dass es auch kleine Stickrahmen gibt, die man als Schmuck tragen kann. 


Meine Suche, hier in Deutschland solche kleinen Rahmen zu bestellen, blieb erfolglos. Da dachte ich mir: wer nicht fragt, der nicht gewinnt :-)  Daniela und Simon von Snaply haben sich anstecken lassen von meinem Enthusiasmus und sich richtig ins Zeug gelegt. Und nach ein paar Wochen trudelten die ersten süßen Poshys hier ein, an denen ich mich austoben durfte. 


Donnerstag, 24. März 2016

RUMS: With Love from Tokyo


Ihr Lieben, hier ist es mal wieder etwas ruhig. Die große Krankenwelle hat auch uns erfasst, so dass das Nähzimmer ziemlich verwaist war. Aber nach 2 langen Wochen ist auch die Kleinste wieder fit pünktlich zu den Osterferien. Ich trommelte schon innerlich mit den Fingern, denn ein wahres Stoffschätzchen ins Haus geflattert: die neue Eigenproduktion "With Love from Tokyo" von Stoff und Liebe und Rapelli Design, die ich vernähen durfte. Und nun kann ich durch meine kleine Verspätung sogar bei RUMS dabei sein.  


Schnell war klar, dass die Kirschblüten ein wahrer Mamatraum sind. Ja, Mama- nicht Mädchentraum. Wobei: wohl beides :-) Meine Tochter ließ sich nicht überreden, mir die Blüten auf türkis ganz zu überlassen, also musste ich erfinderisch sein. 




Freitag, 19. Februar 2016

Biene Maja und zauberhafte Blümchen


Die wundervolle Biene Maja läutet bei uns die Frühlings- und Sommerkollektion ein. Echt, ich musste einfach den Frühling locken mit diesem wundervollen Panel (insgesamt sind dort 3 Motive auf dem Panel). Die Kombistoffe "Les Liserons" finde ich einfach schön, auch für mich. Grün geht ja sowieso immer bei mir, aber auch das hellblau hat seinen Charme!


Genäht habe ich das Freebook von Mialuna "Topas", weil es locker-luftig ist für den Frühling und durch den Ring oben mal ein etwas anderer Schnitt ist. Ich bin übrigens sehr beeindruckt, wie durchdacht das Schnittchen daher kommt - alles ganz sauber verarbeitet und alle Ovinähte bestens versteckt. Einfach klasse! Es gibt sogar ein passendes Videotutorial, so dass der kostenlose Schnitt auch bestens für Nähanfänger geeignet ist.  


Hinten habe ich nur die Blümchen vernäht, so dass das Kleidchen richtig romantich daher kommt. Findet Ihr nicht?


Ein passendes Haarband aus Jersey dazu und fertig ist der perfekte Sommerlook für einen Ausflug ans Meer oder auf die nächste Wiese. 

Mittwoch, 10. Februar 2016

Spieglein, Spieglein an der Wand...


"Spieglein, Spieglein an der Wand... Schneewittchen ist die schönste im ganzen Land!" Oder was meint Ihr, wenn Ihr diesen wunderbaren neuen Schneewittchen-Stoff "Schneewittchen - Spiegel" seht? Marleen Rapelli hat sich beim Zeichnen des Designs mal wieder selbst übertroffen. 


Und diese Farbauswahl, ein echter Traum. Petrol und aubergine, eine ganz wunderbare Kombi finde ich <3 Das findet wohl auch Schneewittchen mit ihren roten Bäckchen ;-)  


Freitag, 5. Februar 2016

Kitsch me if you can - das Geburtstagsoutfit



Da bin ich... ich habe ja versprochen, dass ich mich heute Abend mit dem Geburtstagsoutfit melde. Ich habe das Outfit aus einer absoluten Überraschungs-EP von Stoff und Liebe und Rapelli Design genäht: